a short overview

Unter Informationskompetenz versteht man die Fähigkeit … mit beliebigen Informationen selbstbestimmt, souverän, verantwortlich und Zielgerichtet umzugehen.“
(https://de.wikipedia.org/wiki/Informationskompetenz)

Eine wunderschöne, wenn auch breit gefächerte Formulierung aus der klar hervorgeht, dass der/die Lernende im Mittelpunkt des Geschehens steht. Der Schwerpunkt der Informationskompetenz liegt für mich in der Kompetenz zur zielführenden Recherche und der sinnvollen Verwertung der erhaltenen Information. Sie beinhaltet nicht die Art des Lernens.

Dazu braucht es ein Bündel von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen. Welche genau ist durchaus eine Diskussion wert.

In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden Standards entwickelt um dem komplexen Thema eine sinnvolle Struktur und Konsistenz zu geben.

In allen drei Modellen ( ” Metaliteracy ” und ” Framework for Information Literacy for Higher Education ” und ANCIL: A New Curriculum for Information Literacy ) die wir im laufe des Tages kennengelernt haben steht das Suchen, Finden und Verwerten von Information im Mittelpunkt.

Unter verschiedenen Blickwinkeln bieten die drei Standards unterschiedliche Strategien und konkretisieren die erforderlichen Skills (Fähigkeiten) und die notwendigen Werkzeuge für ein selbstständiges (lebenslanges) Lernen. Sie beinhalten auch konkrete Ansätze um diese zu vermitteln.

Als neutrale Quelle der Information haben Bibliotheken hier ein neues Betätigungsfeld gewonnen. Jeder Bibliothekar muss das „Sikllpack Informationskompetenz“ nicht nur beherrschen sonder auch weiter geben können. Das bedeutet das Bibliothekar/innen sich auch der Didaktik des „Unterrichts“ (Kursangebotes) widmen müssen. Für mich ist die emotionale Gestaltung der Lerneinheit etwas neues gewesen. Ich finde es schön das Unterricht nicht mehr mit Frontalunterricht gleich zu setzen ist.

Vielleicht wird „lernen lernen“ eines Tages auch zu einem Bibliotheksservice und lockt neue Besucher in Bibliotheken.