Resümee zum Workshop

Der Workshop war nicht nur thematisch, sondern auch didaktisch, angenehm und überraschend anders als die üblichen Lehrveranstaltungen, die wir meist in Form eines Frontalvortrags gewohnt sind und waren. Wir lernten drei Modelle kennen: Einerseits das „ANCIL: A New Curriculum for Information Literacy“, das „Metaliteracy Model“ bzw. „Metaliteratur Learner Model“ und nicht zuletzt, das für mich immer noch sehr abstrakte „Framework for Information Literacy for Higher Education“. Wie Dominik Stachl bereits sehr interessant zum Anstoß gebracht hat, werfen diese Modelle eine Menge Fragen und Gedanken auf. Diese Modelle regen auch mich persönlich an, über die Art des Denkens und Lernens als Mensch, als Studierende und auch als zukünftige Wissensvermittlerin nachzudenken. Ich möchte kurz die Umsetzung und Aufbereitung dieser drei Modelle schildern: Die drei Konzepte wurden auf drei Stammgruppen aufgeteilt und in Form eines Posters visualisiert und den anderen beiden Stammgruppen präsentiert. Dann lösten sich die Stammgruppenmitglieder in neu zusammengewürfelte Expertengruppen auf. Diese Expertengruppen kannten nun alle drei Modelle und überlegten sich ein Praxis-Beispiel, in welchem das eine oder andere Modelle umgesetzt werden konnte usw. Diese Mix-Lehrmethode (eine Mischung aus Gruppenpuzzle und Postersession) des kooperativen und des lebenslangen Lernens, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Mir erscheint diese Lehrmethode als sehr effektiv und effizient, da die Verantwortung und Mitarbeit für alle Studierenden gleich zum Tragen kommt. Durch das eigene Erklären wurden für mich die Inhalte besser gefestigt. Diese Lehrmethode(n) eignen sich besonders für große und komplexe Themen, wie eben auch für diese drei Modelle, dessen Umsetzung in den jeweiligen Stammgruppen erarbeitet wurden. Frau Mag. Karin Lach hat uns außerdem für die Umsetzung ausreichend Zeit gegeben, sodass wir die Bedeutung dieser drei Modelle genauer nachvollziehen konnten. Die Auseinandersetzung mit den Creative Commons (CC) – Standard Lizenzverträgen war sehr aufschlussreich für mich. Ich bin nun vorsichtiger hinsichtlich der CC-Angaben und werde in meinen zukünftigen Arbeiten die CC gerne zum Einsatz bringen. Sandra Lehecka, Teilnehmerin ULG UB Wien 2015

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Workshop Feedback

Ich fand diesen Workshop interessant, aufschlussreich, anregend und anders gut aufgebaut, da es mal sich abhob zum alltäglichen Lern-und Zuhörtagen! Ich habe dadurch eine Einsicht zu Informationskompetenz an sich und deren neuen Modellen gewonnen, sowie wie sehr man im privaten Alltag eigentlich damit konfrontiert wird bzw. man davon weiß und wie man damit umgehen kann. Man muss eben in bestimmten Situationen wissen, was man schreibt, schickt, Bilder postet usw. Man muss aber dieses Wissen lernen, um richtig damit umgehen zu können. Dies ist nicht so leicht. Man muss bereit sein dafür zu lernen, aber nicht nur das, sondern zum lebenslangen Lernen! Das sind Teile aus dem Modell Ancil, wobei man nicht nur dieses Modell anschauen sollte, sondern auch die anderen zwei Modelle wie Metaliteracy und Framework. Denn das Modell Framework besteht aus 6 wichtigen frames, die die Basis geben für Metaliteracy ( wie man am besten mit den Medien umgeht bzw. sie verwendet und anwendet und daraus automatisch immer weiter lernt) und für Ancil ( indem man durch bestimmte Zutaten aus dem Kochtopf des Lernens bzw. des Studiums weiterlernt um zur gewissen Selbständigkeit zu gelangen und diese auch verbessern zu können (lebenslanges Lernen).
Mir hat auch gut gefallen die Gruppenarbeiten, in der man sich immer wieder in anderen Gruppen zusammen fand, und selbst etwas neues erarbeiten konnte und dann das Erarbeitete auf ein Plakat malte und schrieb. Genauso gefiel es mir dann eine Ausstellung der Plakate zu machen, damit sich jeder ein Bild davon machen konnte und sich jeweils selbst entschied wieviel Zeit er dafür benötigt.
Im Endeffekt ist es daher wichtig im Alltag bewusst aufzupassen wie man mit Informationen umgehen muss/soll.

Olensky – Teilnehmerin ULG UB Wien 2015