Informationskompetenz und das Rahmen-Modell Ancil

Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Begriff Informationskompetenz und dem Rahmen-Modell Ancil.

Die Masse an Informationen hat im Laufe der Zeit zugenommen, aber auch die verschiedenen Medien selbst die zu Informationsträgern wurden, haben sich vervielfacht.                                                          Der Weg der Informationsbeschaffung hat mit Zeitungen, Lexikas, Nachschlagewerke, einschlägigen Bücher und gelehrten Personen begonnen, dieser hat sich auf Internet-Suchmaschinen, Datenbanken, Fachportale, einschlägige Fachzeitschriften, Blogs uvm. ausgeweitet.

Das Spektrum an Trägermedien ist teilweise unübersichtlich und um nicht die Übersicht im „Informationsdschungel“ zu verlieren, benötigt man eine Reihe von Fähigkeiten und Wissen; wie man sich welche Informationen, aus welchen Quellen beschaffen und nachprüfen kann ob sie glaubwürdig und für den jeweiligen Zweck relevant sind. Dieser Begriff wird auch Informationskompetenz genannt. Es ist kein statischer Begriff oder abgeschlossener Vorgang, da sich die Medien als auch die Wege der Informationsbeschaffung immer wieder verändern.

Informationskompetenz ist eigenverantwortlich, da sich jede einzelne Person mit den Wegen der Informationsbeschaffung, den Informationsquellen und den Informationswerkzeugen beschäftigen sollte. Um mit der Menge an Informationen die uns im Laufe eines Tages, eines Monats, eines Jahres, eines Lebens begegnet umgehen zu können und um das für sich passende heraus zu filtern.              Um mehr über die Informationswelt und Informationskompetenz zu lernen, wurden verschiedene Theorien und Modelle entwickelt.  Einige davon haben wir im Rahmen des ULG kennen gelernt.

Um ein paar zu nennen: ACRL Framework, Metaliteracy und Ancil.

Mir ist das Ancil-Model am besten im Gedächtnis geblieben.  Ancil ist die abgekürzte Form von:        Ein neuer Lehrplan für Informationskompetenz.  (Originaltitel: A new Curriculum for Information Literacy.)  Ancil besteht aus 10 Strängen, wobei jeder einzelner dieser Stränge einen wichtigen Punkt darstellt. Um letztendlich Studierenden zu helfen ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen                zu entwickleln bzw. sich anzueignen, um auf ihrem forschenden Gebiet Profi zu werden und das ihnen angelernte auch in den Alltag integrieren zu können.

Die Stränge kurz zusammengefasst:

  • 1. Übergang und Einstieg
  • 2. Begleitend laufende Unterstützung geben
  • 3. Erforschen und erproben, Ziel akademische Kompetenz entwickeln
  • 4. Kennenlernen der Informationslandschaft
  • 5. Fokussieren auf das eigene Fachgebiet
  • 6. Praxis: Auffinden und organisieren von Informationen
  • 7., 8., 9. Eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten mit den Informationen
  • 10. Integrierung in den Alltag

Wir sind heute mehr denn je Erforscher und Entdecker, nur hat es sich teilweise auf ein anderes Gebiet verlagert. Zwei Dinge sind immer hilfreich um sich in der Informationswelt zurecht zu finden; Neugierde und der Wille etwas zu lernen – und am besten wenn diese beiden Faktoren ein Leben lang bestehen.

Nachdem ich verdeutlicht habe wie wichtig Informationskompetenz meiner Meinung nach ist,   möchte ich diesen Blog-Eintrag mit folgender Bemerkung abschließen:

Mit einwenig mehr Informationskompetenz wäre Kolumbus wahrscheinlich auch an einem anderen Ort angekommen.